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St.Vither Dany Born zum dritten Mal Cross-Kart-Meister

Auch Autocross steht in Ostbelgien und beim AMC St.Vith hoch im Kurs.  So sicherte sich Dany Born 2018 in der internationalen Meisterschaft SWASV zum dritten Mal nach 2015 und 2016 den Titel in der Königsliga, der spektakulären Kategorie Cross-Kart 600.

Beim Finale am 6./7. Oktober 2018 in Krautscheid (D) durfte er sich erneut zum Champion küren lassen. Bei den Cross-Karts handelt es sich um Buggys, die von einem Motorradmotor angetrieben werden. Das Einzugsgebiet der Meisterschaften der SWASV (Südwestdeutsche Autocross-Vereinigung) umfasst Strecken, Organisatoren, Fahrer und Clubs in Deutschland, Belgien und Luxemburg. Ergänzt werden die erstklassigen Starterfelder durch Piloten aus den Niederlanden und aus Frankreich.

Der aus Schönberg stammende St.Vither Dany Born betreibt den Autocross-Sport unter halbprofesionellen Bedingungen als Vertragsfahrer  des niederländischen Herstellers Peters Autosport (PAS). „Es ist insgesamt gut gelaufen“, blickt er auf 2018 zurück. Sogar die widerspenstige Technik (Kupplungsprobleme) am  PAS-Suzuki GSX-R600 beim letzten Saisonlauf in Krautscheid  konnte ihn nicht bremsen.

 

Übrigens belegen zwei Lizenzfahrer des AMC St.Vith in der Endklassierung 2018 im Cross-Kart die ersten beiden Podestplätze: Denn hinter Dany Born wurde Jan Keller (25) aus Schönberg (ebenfalls im PAS-Suzuki) Vizemeister. Derweil landete der Titelträger in der Saison 2017, Michael Maraite (32) aus Hinderhausen, diesmal auf dem vierten Gesamtplatz: Er testete bei seinem Teil-Rennprogramm 2018 die Neukonstruktion der Firma LifeLive aus St.Vith, den Prototypen Cross Car TN5 (Thierry Neuville).

Dany Born nahm  2018 mit dem neuen Peters-Buggy außerdem zum zweiten Mal am Kartcross-Cup in Maggiora (I) teil, wo sich die europäische Elite traf, gewann ferner ein Rennen der deutschen Meisterschaft in Kesseltal. Und einmal im Jahr lässt er sein fahrerisches Können auch im Rallyesport aufblitzen anlässlich des Heimspiels Ende September im RACB-Kriterium der East Belgian Rally (EBR), wo er mit seiner Copilotin Jana Wiesemes seit 2014 Jahr für Jahr jeweils in einem Renault Clio am Start ist und es 2015, 2016 und 2017 aufs Podium schaffte. Doch 2018 ließ sie das Auto schon in der ersten Wertungsprüfung im Stich.  „Bei Tempo 180 versagten in Honsfeld plötzlich die Bremsen. Ein Glück, dass wir das Auto in einer Auslaufzone zum Stillstand bringen konnten“, schilderte der Fahrer die Schrecksekunde. (hs)